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Hochdosistherapie

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Vitamin C Hochdosistherapie

Diese Form der Therapie wird in der Akuttherapie (Infektionen, Entzündungen), bei chronischen Krankheiten und Allergien erfolgreich eingesetzt. Der Bedarf an Vitamin C ist bei vielen Erkrankungen höher, als man über den Magen-Darmtrakt aufnehmen könnte. Zusätzlich können möglicherweise die Darmschleimhäute für die Aufnahme krankheitsbedingt in ihrer Fähigkeit reduziert sein. In diesen Fällen können notwendige therapeutische Vitamin-C-Spiegel nur mit hochdosierten Vitamin C-Infusionen intravenös erreicht werden.

Vitamin C wird über eine Infusion dem Körper in eine rasche Verfügbarkeit gestellt und sorgt so für seine starke antioxidative Wirkung. Es kommt zu einer deutlichen Steigerung des Immunsystems. Weiterhin fördert es den Cholesterinabbau in der Leber. Auch die Eisenresorption wird deutlich gefördert. Vitamin C hat eine hohe Schutzfunktion für weitere Vitamine, wie z.B. der B-Vitamine.
Vitamin C in der Krebstherapie

Eigentlich hat der Körper Schutzfaktoren gegen diesen Stress – der wichtigste davon ist Vitamin C. Durch Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie schwindet dieser Schutz: Studien zufolge haben mehr als zwei Drittel aller Krebspatienten einen Vitamin-C-Mangel, der sich nach Chemo- und Strahlentherapie sogar im Skorbut-Bereich bewegen kann. Besonders gravierend ist das Defizit bei fortgeschrittenen Tumoren. Diesen Mangel zu beheben, ist ein Ansatz der sogenannten „komplementären Onkologie“.
Studien belegen positiven Einfluss von Vitamin C.

Einige Studien belegen, dass Vitamin C während der Erkrankung und Therapie Nebenwirkungen lindern kann. Mit Infusionen können große Mengen direkt in den Blutkreislauf verabreicht werden. Eine neuseeländische Arbeitsgruppe um Dr. Anitra Carr hat vor kurzem die vorhandenen Studien zusammengefasst, die die Effekte hochdosierter Vitamin-C-Infusionen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Tumorpatienten untersucht haben.

In allen Studien wurde eine deutliche Verbesserung der körperlichen, emotionalen und kognitiven Funktionen beobachtet. Parallel verbesserte sich der allgemeine Gesundheitszustand deutlich. Die Patienten gaben vor allem Verbesserungen bei Fatigue (Erschöpfungs-Syndrom als eine quälende Form von Müdigkeit und Erschöpfung), Depressionen, Schlafstörungen, Schmerzen und Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Appetitverlust an.

Carr hebt insbesondere die Effekte auf die starke Erschöpfung „Fatigue“ bei Tumorpatienten hervor. Hierfür gibt es bislang keine gesicherte Therapieoption, obwohl sie viele Patienten mehr beeinträchtigt als Schmerzen.

Quelle: Carr, A. C., M. C. Vissers, et al. (2014). “The effect of intravenous vitamin C on cancer- and chemotherapy-related fatigue and quality of life.” Front Oncol 4: 283.

Diese Therapie wird von Heilpraktikerin Bettina Witting angeboten.

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